November 21

Der Sommer ist wohl vorbei

Es hat mal wieder etwas länger gedauert, aber es gab auch nicht so viele Bilder (draussen ists zu nass und zu dunkel geworden), dafür mehr als genug zu tun. Durch den Wochenplan sehen wir jetzt auch toll, wie wenig Zeit wir jeden Tag unverplant haben, und so viel ist es gar nicht, die Jungs sind ja dreimal die  Woche unterwegs, Wochenende ist dann sowieso immer viel zu tun, und im Oktober hat ja auch der halbe Klan Geburtstag. Halloween haben die Jungs auch gefeiert, aber das Rumlaufen war seltsam, ich denke, nächstes Jahr machen wir lieber einfach eine Party mit ihren Freunden und gut ists. Da können wir wenigstens andere Kinder erschrecken.

Deshalb werde ich wohl auf einen 2-Monats-Turnus wechsel, weil es auch wesentlich entspannter ist. Zu den Beiträgen kommt ja auch jedes Mal das Sichten der Bilder, Bearbeitung, und Komprimieren hinzu, was alles Zeit braucht. Da ich genau das noch nicht gemacht hab, fange ich mal mit dem Text an und reiche die Bilder nach.

Die Jungs haben mal wieder einen Satz gemacht, wobei wir noch nicht sicher sind, ob alles auch gut ist. Till wird jeden Tag kreativer. Wir wurden im Kindergarten angesprochen, wie toll er seine Fantasie nutzt. Faktisch dürfen weder Erzieher, noch wir zu Hause etwas wegschmeißen, ohne dass er gesichtet hat, ob das in irgendeiner Form gebraucht werden kann. Dabei kommen so einige Sachen raus, bei denen wir echt ratlos sind, wohin damit. Als da wären:

  • der Fernseher mit Fernbedienung am Kabel (gebaut aus Kaffeeboxen, Jogurtbechern und Papierstreifen) 
  • Die Nussknackermaschine (ein DinA2-Blatt vollständig beklebt mit Holzschnipseln und Korken, nur Till weiß, wie sie funktioniert)
  • Die Polizeiausrüstung (gibts es in ungefähr 10 Ausfertigungen, besteht aus Weste, Stopkelle und Pistole, alles aus Papier)
  • Das Osterhasenset (Oberknaller: um die 30 Eierkartons, bestückt mit buntem Bastelmais in jedem Fach, damit natürlich nicht mehr stapelbar – Hurra!)
  • Der Zauberwald (Alle Kartons, die in Reichweite waren, Tannenzapfen als Bäume und die Figuren vom letzten Lebkuchenhaus und – natürlich – eine Flasche Flüssigkleber)

Jetzt hat er uns schon soweit, dass wir eingeeicht sind. Gestern wollte Wiebke unbedacht eine Pappkiste kleinmachen und hielt inne, als sie meinen entsetzten Blick bemerkte, kriegt das Kind heute überreicht, ich bin gespannt was er damit anstellt.

Als Bonus hat Till noch seine Phase überwunden, immer gleich auf Kommando zu weinen, wenn er nicht gleich seinen Willen kriegt. Da hat sich die harte Front wohl gelohnt.

 

Levi hingegen ist im Moment extrem auf Bildschirmspiele aller Art fokussiert. Unserer Meinung ein wenig zu sehr, aber auch das kriegen wir hin. Damit er da einigermaßen einfach klar kommt, habe ich ihm Controller und Steam-Box besorgt, die grad im Angebot waren. Ja nein, eigentlich habe ich mir die selbst zum Geburtstag geschenkt, aber das Kind hat das Gamepad gefunden und wusste direkt, was los ist.

Das Problem ist gar nicht mal direkt das Spielen, das können wir limitieren, was wir auch tuen. Aber der junge Mann hat kein anderes Thema mehr, auch wenn er nicht spielt. Als er dann gestern wach wurde, und der erste Satz um „Blobby“ ging, hab ich mal die Sense ausgepackt, und ihn mal erklärt, dass es so nicht gehen wird. Dabei sei erwähnt, das beide für Argumente durchaus aufgeschlossen sind, und auch diskutieren. Till insbesondere quatscht einen dabei auch mal an die Wand, der ist echt schlau, da müssen wir aufpassen. Wo Till schlau ist, ist Levi klug,der frisst alles, was ich Ihm an Wissen anbiete. Letztlich haben Sie der Mama stolz erzählt, dass wir ohne Bäume nicht atmen können. Das hab ich so nebenbei im Auto erzählt, und dachte, keiner hört zu, tun Sie aber sehr wohl. 

Fazit ist: Sie machen uns bisweilen wahnsinnig, aber wir könnten stolzer nicht sein.

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Veröffentlicht21. November 2017 von Tino in Kategorie "Familie

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