Januar 11

Mit dem Partybus quer durchs Land

Frohes Neues Jahr!

Es ist eine Weile her, seit dem letzten Blog, aber ich kam einfach nicht dazu, das ganze Material mal zu sichten, und etwas zu schreiben. Wird gerade in diesem Moment (also für mich) nachgeholt. Es war aber auch echt viel los, wobei die Bilder erstaunlich wenig davon belegen, was ich jetzt mal frech auf widrige Lichtverhältnisse und damit erhöhter Ausschussquote schiebe. Dafür kann ich aber jetzt schon mal ankündigen, dass es bald mal wieder ein Video gibt, aber auch das kann noch etwas dauern. Ich habe in fünf Jahren danke Smartphone und GoPro unglaublich viel Videomaterial gesammelt, was jetzt erstmal irgendwie passend zusammen geschnippelt werden muss.

Im November haben wir mit Halloween, Lichterfesten, St. Martins-Umzug und Kerb hessenweit mehr als genug zu tun gehabt. Da ich ja nun fast freiwillig im Elternbeirat sitze, sind so ein paar Pflichten dazu gekommen, aber das geht alles. Ich darf nicht über die Arbeit reden, aber mit dem Wissen, dass es immer einen Anteil Weltfremder oder im Zweifel einfach nur Dagegen-Sein-Typen gibt, bin ich ganz froh, dass der Anteil derer in meiner Praxis relativ niedrig ist. Im Zuge der Integration in Nauheim auch absolut super, denn irgendwie grüßen mich jetzt doppelt so viele Leute. Da ich davon ausgehe, dass nur vernünftige Leute überhaupt lesen, was ich hier so schreibe, deshalb ein bisschen Werbung. Macht die Arbeit im Beirat, entweder man bewegt was,, oder bremst, was nicht fahren sollte, und wenn alles nicht funktioniert, hat man wenigstens am Ende was gelernt. Bei uns läuft das super, was bin ich froh darum 🙂

Zu den Bildern

 

Dezember war halt, was bei uns ein Dezember so ist: viel Vorweihnachtszeit, Party am Adventskalender (wobei die Jungs hochinteressiert die Tage gezählt haben, und jetzt einen eigenen Kalender im Zimmer haben, auf dem Sie sehen können, was so passiert: Musikschule, Turnen, Wochenende). Im Moment ist übrigens Levi mal wieder der Vernünftigere. Manchmal glaub ich’s kaum, aber das wechselt ziemlich oft. Da gibt es dann so Momente, wo wir uns fragen, ob das denn jemals aufhört, und zack, ist alles gut. Dafür muss dann natürlich der andere, in diesem Fall also Till, das logische Denken für eine Weile in den Urlaub schicken. Auch die Ausprägungen sind schon sehr unterschiedlich. Wenn  Till seine 5 Minuten hat (im übrigen zumeist, weil ihm die zeitliche Reihenfolge von Arbeit und Belohnung nicht passt), ist der Hinweis, dass es hysterisches Geschrei eher schlimmer als besser macht, zwar gehört, aber dann auch ignoriert.  Das führt natürlich dazu, wenn die Erkenntnis hereinschwappt, dass es jetzt noch weniger zu holen gibt, dass die Spirale sich weiterdreht, und am Ende steht er ausgetrocknet und mit leeren Händen da. Das zerreist einen dann schon, aber Schwäche zeigen hilft da nicht so viel, eher führt das direkt in eine Kurzzeit-Amnesie, und würde all den Kummer der letzten dreieinhalb Minuten wieder völlig vergessen machen. Also aufrecht hinstellen und die Tür zum Raubtiergehege mit Karacho wieder aufreißen für die nächste Schlacht. Wo man Till in so einer Phase eventuell noch mit Argumenten einfangen könnte, ist bei Levi nichts mehr zu holen. Wenn er loslegt, dann hilft eigentlich gar nichts so richtig, und am ehesten hilft wohl, mir adäquaten Gehörschutz in seiner Nähe bleiben. Entfernung erhöht die Hysterie nur. Geht nicht immer, dann schreit er auch mal alleine, laut und lange, aber das ist dann die Abwägung zwischen Nervenzusammenbruch der Eltern und kindlichen Wohlbefinden.

Aber gut, eigentlich war das schon ok, oder wir haben uns dran gewöhnt. Wichtig war für die Jungs der Monat natürlich, weil Weihnachten war, und da haben die Kinder mächtig abgesahnt. Das führte kurz gesagt auch dazu, dass ich endlich mal gezwungen war, den Keller etwas aufzuräumen, denn im einzigen Raum mit nur einer halben Außenwand haben wir jetzt ein Musikzimmer. Es ist aktuell aber eher… nein anders: Die Jungs haben dort nur Aufenthaltserlaubnis mit Hausschuhen und Gehörschutz. So ein Schlagzeug ist unglaublich laut, aber da ich nun stolzer Besitzer einer Handkreissäge bin (danke Weihnachtsmann), werde ich den Raum mal schick verkleiden. Till wollte dann auch gleich noch ein Polizeizimmer haben (ein Zimmer, wo seine selbstgebastelten Papierpistolen, Westen, Mützen und sowieso alles, was irgendwie mit Polizei zu tun hat, also auch die Schaffnerkelle), aber das wurde abgelehnt, was uns wieder zum letzten Absatz bringt :), drei Zimmer für zwei Kinder sind genug. Zumal das Spielzeug ja im Wohnzimmer verteilt liegt.

 Zu den Bildern


Copyright © 2014. All rights reserved.

Veröffentlicht11. Januar 2017 von Tino in Kategorie "Familie

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.