Mai 4

Schneller, höher, weiter

So im Rückblick betrachtet sieht der April aus we ein Actionurlaub. Eigentlich wars gar nicht so wild, aber an den Wochenenden müssen wir schon ganz schön Programm haben, sonst machen die uns fertig.

Hauptursache für diese kleine Änderung ist wohl, dass der Mittagsschlaf endgültig gelaufen ist. Wir probieren zwar, zumindest eine Mittagsruhe einzubauen, aber was genau das sein soll, diese Ruhe, das ist recht schwer vermittelbar.

Irgendwann diesen Sommer wollen wir mit den Jungs mal auf der Lahn Kanufahren. Clever ist, sowas vorher mal zu testen, und das konnten wir auf der Globeboot. Lief recht gut, bis Till zwei Tropfen Wasser abbekommen hat, dann war er sauer auf Papa.

Das sind sie übrigens recht oft im Moment. Mal so ein Beispiel: Till ist in nur einem Tag ausgeflippt, weil seine Sonnenbrille noch im Auto lag (bevor UND nachdem klar war, dass 1. das Auto nur 10 Meter weg stand und 2. es überhaupt kein Problem gewesen wäre, diese zu holen). Zweiter Gau: Papa hat das Toastbrot zur Hälfte geschmiert, statt nur ein Viertel. Dazu dann noch die Standardprobleme wie nur eine winzige Eierwaffel eine halbe Stunde vorm Essen („ich hab keinen Hunger auf Abendessen, nur auf Waffeln), keine neuen Folgen JoNaLu und generelles Unbehagen, weil das Kopfkissen verkehrt herum liegt, ein Kuscheltier nicht auffindbar ist (ich hab gezählt, jeder hat 10 Viecher im Bett!!!). Oder Papa liest einfach nicht das vor, was einer gerne hören würde. Ist ja wohl klar, dass das bei zwei Kindern ein absolut notwendiges Abendritual ist.

Aber andererseits ist Till grad in der sehr friedlichen Phase. Jeden Abend sagt er mir, dass ich sein allerallerallerbester Freund bin. Ich hoffe, er erfährt nie, dass er sich damit aus jedem Schlamassel rausholen könnte. Levi ist grundsätzlich ein bisschen ruhiger, aber wenn er mal etwas nicht gut findet, dann gleich richtig. Besonders nachts immer ein Spaß, denn er verweigert dann ziemlich alles, was man ihm anbietet, brüllt aber alles zusammen. Ein Hoch auf das freistehende Einfamilienhaus, ansonsten müssten wir auch noch die Nachbarn wieder in den Schlaf streicheln.

Aber neben den Phasen ist es ziemlich friedlich. Till fährt inzwischen solide Fahrrad, und eine längere Tour hat auch super funktioniert. Wenn das jetzt noch ohne Stützräder klappt, dann haben wirs geschafft.

Wobei, eigentlich muss man wohl eher gespannt bleiben, was dann kommt.

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Veröffentlicht4. Mai 2016 von Tino in Kategorie "Allgemein

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