Januar 30

Alles Neue im guten Jahr

Es bahnt sich an, dass dieses Jahr ganz spannend wird. Uri ist jetzt in Idstein und damit wesentlich näher an der Familie, was alle super finden.

Die Jungs haben mit Kamilo einen Glückstreffer gelandet, denn er kümmert sich rührend um sie, und unternimmt so viel mit Ihnen, was Wiebke und ich zeitlich überhaupt nicht stemmen könnten. Den wollen wir nicht mehr hergeben, aber müssen das wohl leider, denn AuPair sind auf ein Jahr maximal limitiert. Bis dahin ist es aber noch ein bisschen Zeit ins Land, da kann noch viel passieren.

Die wohl wichtigste Neuigkeit ist aber, dass gegen alle Erwartungen doch nochmal Nachwuchs im Anmarsch ist. Damit haben wir irgendwie nicht mehr gerechnet, aber freuen uns umso mehr (und haben auch ein klitzekleines Bisschen Angst), was da wohl auf uns zukommt. Eigentlich war die Planung dann doch abgeschlossen, nachdem es einmal schiefgegangen ist (was uns auch ein kleines Bisschen Angst macht), aber das wird schon. Ich bin jetzt nur gespannt (und ein kleines Bisschen ängstlich), ob es ein zweiter Till wird. Dann lauf ich hier nur noch mit Gehörschutz rum.

Also wie gesagt, alles spannend, die Familie ist jetzt schon größer geworden, und wird weiter wachsen. Wie gut, dass wir grad alles Geld für den Ausbau von Bad und Balkon verpulvert haben. Wir werden mal sehen, wie all die Leute ein eigenes Zimmer bekommen können. Wenn wir’s wissen, sagen wir Bescheid.

PS: In diesem Leben werde ich wohl nicht mehr lernen, Schlittschuh zu fahren. Das überlass‘ ich anderen Leuten, jetzt wo die Knochen langsam spröde werden.

Januar 21

Schrankenstein

Da sind wir wieder. Jetzt erstmal nur kurz, aber ich habe Unmengen von Bildern der letzten Wochen sortiert und in die Alben gepackt. Nach Jahren der Planung und Monaten des Bauens sind wir in den letzten Zügen von Projekt „Schrankenstein“. Ich gestehe, die Ideen, die ich dazu am Anfang hatte, decken sich kaum noch mit dem Endprodukt, aber im positiven Sinne. Besser hätte es kaum werden können, aber seht selbst. Ein alter Tresorschrank, 17 Schubladen, zwei große Körbe, 150 KG Holz und jede Menge Youtube-Tutorials später ist ein echt schickes Teil dabei entstanden, und es ist in Familienprojekt an dem alle beteiligt waren. Die Schubladen, durften Freunde bemalen und da jeder Freiheit hatte, seinen Stil einzubringen, ist es ein schicker, bunter, und ziemlich schwerer Klotz geworden, aber seht selbst:

Dezember 25

Weihnachtszeit

Das Jahr ging mal schnell rum. Vor Weihnachten hatten wir jedes Wochenende reichlich zu tun. So viel, dass Planen echt schwierig war. Das waren bei mir (Tino) allein 7 Weihnachtsfeiern, plus die eine wichtigste. Leider habe ich nicht allzu viele Bilder davon, aber immerhin der Ausflug ins Aquarium und der Weihnachtsbaumkauf sind festgehalten.

Und dann war da ja noch Weihnachten. Zitat des Tagen dürfte wohl von Till kommen, der bei der Bescherung zu mir kam und mir ins Ohr flüsterte „Der Weihnachtsmann redet wie der Opa!“ Trotz der Skepsis haben sie es aber mal geschehen lassen, und soweit ich das erkennen kann, hatten alle einen schönen Tag. Das allerdings ist wahrscheinlich das letzte Jahr, dass wir den Weihnachtsbaum dort stehen hatten, denn Schrankenstein hat den Platz übernommen. Da der Schrank so um die 150 Kilo wiegt, wird der wohl so schnell nicht mehr umziehen, aber dazu woanders mehr. Hier die Bescherung in Bildern:

Und später noch mehr. Jetzt habt ihr ja schonmal fast alle Neuigkeiten.

März 5

Fasching

Ich hab frecherweise mal die Faschingsbilder reingemogelt, da ich den Februar total vergessen habe. Eigentlich war die Aufgabenstellung total klar: „Kinder, das Thema ist Dschungel, was wollt ihr denn für ein Kostüm haben?“

„Krokodil!“

„Feuer!“

Ja, gut, ok… Kriegen wir hin. So beim Basteln hat sich Levis Idee (Feuer) als super entpuppt, denn so ein Kostüm hat schonmal sonst keiner. Übrigens sahen auch alle Krokodil-Onesuits nicht halb so schick aus wie Till in voller Montur. Gebastelt haben wir zwei Tage lang dran, aber es hat sich gelohnt. Nur traue ich mich nicht, das Zeug zu waschen, was dringend nötig wäre, aber wahrscheinlich alles in Flusen verwandelt.

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Mai 4

Schneller, höher, weiter

So im Rückblick betrachtet sieht der April aus we ein Actionurlaub. Eigentlich wars gar nicht so wild, aber an den Wochenenden müssen wir schon ganz schön Programm haben, sonst machen die uns fertig.

Hauptursache für diese kleine Änderung ist wohl, dass der Mittagsschlaf endgültig gelaufen ist. Wir probieren zwar, zumindest eine Mittagsruhe einzubauen, aber was genau das sein soll, diese Ruhe, das ist recht schwer vermittelbar.

Irgendwann diesen Sommer wollen wir mit den Jungs mal auf der Lahn Kanufahren. Clever ist, sowas vorher mal zu testen, und das konnten wir auf der Globeboot. Lief recht gut, bis Till zwei Tropfen Wasser abbekommen hat, dann war er sauer auf Papa.

Das sind sie übrigens recht oft im Moment. Mal so ein Beispiel: Till ist in nur einem Tag ausgeflippt, weil seine Sonnenbrille noch im Auto lag (bevor UND nachdem klar war, dass 1. das Auto nur 10 Meter weg stand und 2. es überhaupt kein Problem gewesen wäre, diese zu holen). Zweiter Gau: Papa hat das Toastbrot zur Hälfte geschmiert, statt nur ein Viertel. Dazu dann noch die Standardprobleme wie nur eine winzige Eierwaffel eine halbe Stunde vorm Essen („ich hab keinen Hunger auf Abendessen, nur auf Waffeln), keine neuen Folgen JoNaLu und generelles Unbehagen, weil das Kopfkissen verkehrt herum liegt, ein Kuscheltier nicht auffindbar ist (ich hab gezählt, jeder hat 10 Viecher im Bett!!!). Oder Papa liest einfach nicht das vor, was einer gerne hören würde. Ist ja wohl klar, dass das bei zwei Kindern ein absolut notwendiges Abendritual ist.

Aber andererseits ist Till grad in der sehr friedlichen Phase. Jeden Abend sagt er mir, dass ich sein allerallerallerbester Freund bin. Ich hoffe, er erfährt nie, dass er sich damit aus jedem Schlamassel rausholen könnte. Levi ist grundsätzlich ein bisschen ruhiger, aber wenn er mal etwas nicht gut findet, dann gleich richtig. Besonders nachts immer ein Spaß, denn er verweigert dann ziemlich alles, was man ihm anbietet, brüllt aber alles zusammen. Ein Hoch auf das freistehende Einfamilienhaus, ansonsten müssten wir auch noch die Nachbarn wieder in den Schlaf streicheln.

Aber neben den Phasen ist es ziemlich friedlich. Till fährt inzwischen solide Fahrrad, und eine längere Tour hat auch super funktioniert. Wenn das jetzt noch ohne Stützräder klappt, dann haben wirs geschafft.

Wobei, eigentlich muss man wohl eher gespannt bleiben, was dann kommt.

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April 5

Ostern und das Baumhaus

Es ist zwar noch so einiges mehr passiert, aber das Highlight des März war wohl Ostern. Da haben wir aber ganz schön Glück gehabt. Also so generell. Weil das Wetter super mitgespielt hat, und die Eiersuchfenster (in Summe haben wir die gleichen Süßigkeiten 4mal versteckt, weil die Jungs das Suchen so gefeiert haben) lagen genau in der regenfreien Zeit. Auch Glück, weil die Familie für das Brunch so dermaßen viel Essen rangefahren hat, dass wir locker noch ein zweites Osterbrunch gemacht haben, danach sogar noch für ein drittes Essen gehabt hätten, was wir dann aber allein weggeputzt haben. Und Glück, dass die Jungs auch gerne mal rausgehen, denn das ging im März schon ziemlich gut. Till fährt inzwisschen recht stabil mit Stützrädern, ohne leider noch nicht so sehr. Einmal hat er aus Versehen Levis Rad gegriffen und sich gewundert, warum alles so wackelig ist. Nach dem dritten Vollkontakt mit dem Straßenbelag hat er dann mit mir geschimpft, weil ich sein Fahrrad kaputtgemacht hätte, dann sind wir doch lieber wieder auf seins umgestiegen. Wobei ich jetzt überlege, wir wir ihm das mit dem Gleichgewicht wieder beibringen sollen, das hat er wohl tatsächlich innerhalb von zwei Wochen verlernt, und knallt sich lieber voll in die Kurve, weil das Ding ja nicht umkippt. Der Verbandskasten ist noch gut bestückt, also üben wir mal weiter.

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Außerdem haben wir im März endlich das Projekt Baumhaus V2 gestartet. Das alte müsste jetzt um die 10 Jahre alt sein, und das sieht man ihm auch an. Als dann auch noch die Tür auf der Vorderseite kaputtgegangen ist, hatten wir endlich den Ruck, mit vollem Elan zu starten. Die Kombination aus Tinos Werkzeug, und dem Wissen wie man sich damit nicht selber umbringt in Verbindung mit Wiebkes künstlerischer Ader sind ziemlich großartig, aber seht selbst.

Wenn das Teil den Jungs nicht gefällt wird das mein Spielzimmer!

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